Vitamine  für  die  Seele und

"Das Kontinuum Konzept"




 Otto Fürstenberg   -   Hansestadt Rostock


Die Homepage "Vitamine für die Seele" wird sich in einem ständigen Aufbau und Umbau befinden. Das soll auch der Sinn dieser Seite sein und ermöglicht das Eingehen auf aktuelle Geschehnisse, Publikationen etc.


Wozu Bücher lesen, womöglich "Klassiker"

Als kleine Einführung


So, wie in der "Pop-Musik" ein Titel aus den 90ern bereits als "Oldie" gilt, ist es auch mit der Literatur. Literatur aus der Zeit der Romantik und der Moderne gelten als Klassiker im Allgemeinen. In der wissenschaftlichen Literatur ist das nicht viel anders.

Wenn man in öffentlichen Verkehrsmitteln einem Menschen begegnet, der ein Buch liest (all zu oft kommt das nicht vor ...), dann liest er meist sogenannte "Zeitnahe Bestseller".
"Zeitnahe Bestseller" sind in Inhalt und Form Spiegelbilder von Menschen, die der nahen Zeit sehr nahe stehen.  Der Leser möchte sich mit all seinen Stärken und Schwächen bestätigt fühlen. "Status quo" lautet die zeitnahe Intention. Man fährt Auto, wie man es von Helden in Filmen sah, - man telefoniert im Auto oder lässig am Fenster stehend, oder brennt sich die Zigarette "zum richtigen Zeitpunkt" an. Kurz, man identifiziert sich in Teilen oder auch ganz und gar mit den Protagonisten aus den Bestsellern und den täglich konsumierten Filmen aus Kino, Video und Fernsehen.

Wenn man davon absieht, dass das Lesen an sich das eigene Vokabular ergänzt, die Muttersprache bereichert und ihren Gebrauch fördert, bleibt dennoch die Frage: "Reicht mir mein Spiegelbild, um eines Tages gebildeter zu sein als gewisse große Politiker ? Politiker die ich oft und gern kritisiere, denen ich gern einmal sagen möchte, wie ich die Welt einrichten würde.

"Klassische Autoren" erscheinen dem heutigen Leser etwas zu "verstaubt", gerade so, als wäre man heute inzwischen ein wenig klüger als diese. Das Lehrerkollegium unserer Kindheit hat es auch nicht verstanden unsere Sinne, Gefühle und Sehnsüchte "in Freud' und Leid auf sie zu richten", um von ihnen lernen zu können und Hilfe zu bekommen.


SOCIAL MEDIA

Aber wozu die Klassiker wir haben doch jetzt die "Sozialen Medien", die unser Dasein bereichern, die uns bei gewissen Problemchen trösten, - uns Leidensgenossen nahe bringen, mit denen wir Freud' und Leid teilen werden.
Bevor ich meine eigenen Erfahrungen mit Twitter preisgebe, möchte ich auf ein Interview mit dem Hirnforscher Manfred Spitzer (1) hinweisen, der dem Begriff "Social Media" eine deutliche Absage erteilt. Denn: Eine soziale Interaktion lässt sich nun mal nur zwischen realen Personen herstellen. Sobald sich ein Medium zwischen zwei - sich austauschende - Personen stellt, ist es um das konkret soziale (gesellschaftlich-menschliche) geschehen. Dann liegt nur noch die virtuelle Interaktion vor.







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